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Schritt 1: Vordruck

Die zu veredelnden Elemente werden in Schwarz vorgedruckt. Auf einer Digitaldruckmaschine können diese Elemente natürlich personalisiert werden.

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Schritt 2: Veredelung

Der vorgedruckte Bogen durchläuft den DM-LINER®. Unter Hitze und Druck wird der vorgedruckte Bogen an der Folie vorbeigeführt. Dabei haftet die Folie an den schwarz vorgedruckten Stellen auf dem Druckbogen.

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Schritt 3: Überdruck

Der Druckbogen kann nun in der Digitaldruckmaschine noch einmal 4-farbig überdruckt werden. Wenn Sie farbige, metallische Elemente erzeugen möchten, können Sie auch die mit Folie veredelten Stellen überdrucken.


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Headlines statt Fließtexte

Bei der Veredelung von Text mit DIGITAL METAL® bieten sich einzelne Headlines und Schlagwörter als Eyecatcher an. Bei Fließtext kann die Lesbarkeit leiden, denn meist ist der Schriftgrad zu klein, um eine saubere Übertragung der Folie sicherzustellen.

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Schrift und Raster nicht zu fein

Positive Schrift sollte nicht kleiner als 8 pt, negative nicht kleiner als 10 pt sein. Kleine Negativschriften mit ausgeprägten Serifen sollten vermieden werden. Eine positive Linie sollte mindestens 0,5 pt stark sein.

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Kontrastreiche Motive bevorzugt

Für die Veredelung mit DIGITAL METAL® sollten farbstarke, kontrastreiche Fotomotive mit spiegelnden oder metallischen Elementen gewählt werden (z. B. Wasser, Glas oder Metall). Großflächige, kontrastarme oder helle Motive wirken nicht so gut.

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Weiche Übergänge und Verläufe vermeiden

Die Wirkung der Silber- oder Goldfolie ist größer, wenn Sie nicht das gesamte Motiv vollflächig unterlegen, sondern den Fokus auf einzelne Bildelemente legen.

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Einzelne Details statt kompletter Motive

Bevorzugen Sie Motive, die sich ohne weiche Übergänge klar vom Hintergrund abgrenzen. Hier lassen sich kantenscharfe Freisteller erstellen, die veredelte von nichtveredelten Bildbereichen trennen.

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Personalisierung für besondere Effekte

Die veredelten Flächen können je Druckbogen variieren, da es sich um einen Digitaldruck handelt. So können Sie ab sofort auch Personalisierungen in Metalloptik erzeugen.

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Simulation der Folie mit 35% Schwarz

Bitte bedenken Sie bei der Gestaltung, dass die Folie selbst nicht farblos ist. Eine Silberfolie zum Beispiel können Sie als gesonderte Ebene mit 35% Schwarz simulieren. Ein leuchtendes Grün (100/0/100/0) wird somit, wenn sie es mit der Silberfolie unterlegen, deutlich dunkler erscheinen (vergleichbar mit 100/0/100/35). Wenn sich das Licht auf der Folie spiegelt, kommt der leuchtende Grünton wieder zum Vorschein.


Farben richtig anlegen

Um der Verschwärzlichung durch die Folie entgegenzuwirken, reduzieren Sie in den überdruckten Bildanteilen Schwarz um 30% und Cyan um 5%. Zudem hilft es, den Kontrast im Überdruck deutlich zu erhöhen. Damit wirken Sie der Eigenfarbe der Folie entgegen und verhindern, dass Ihr Motiv flach und kontrastarm wirkt.


Maximalen Farbauftrag beachten

Auf der Folie sollte insgesamt nicht mehr als 240% Farbauftrag liegen.


Besonderheit: Helle Bereiche/Spitzlichter

Um den Chromeffekt zu erhöhen, sparen Sie in den Bildmotiven die Folie bei den Spitzlichtern aus.


Besonderheit: Schwarzweißbilder und schwarze Flächen

Ein reines Schwarz wirkt auf der Folie stumpf und gräulich. Schwarzweißbilder oder schwarze Flächen sollten daher zusätzlich mit Cyan unterlegt werden um ein tieferes Schwarz zu erzeugen. Eine andere Möglichkeit ist, ein Graustufenbild 4-farbig aufzubauen. Dabei sollte ein Farbauftrag von über 240% vermieden werden. Bei beiden Varianten verstärken Sie idealerweise den Kontrast, wie oben beschrieben.


Besonderheit: Schriften

Für einen passergenauen Überdruck werden serifenbetonte Schriften oder verschlungene Handschriften besser vermieden.


Überfüllung anlegen

Um Passerprobleme beim Überdruck zu vermeiden, stellen Sie sicher, dass die Folienelemente und der Überdruck eine ausreichende Überfüllung aufweisen. Für einen Überdruck benötigen wir eine Überfüllung von 0,4 pt.


Verläufe reduzieren

Bei Verläufen entstehen durch das Übertragungsverhalten zwischen Toner und Folie verfahrensbedingt unsaubere Abrisse. Sie sollten Verläufe mit scharfer, kontrastreicher Gradation bevorzugen und diese kurz halten. Oder arbeiten Sie bewusst mit den Unregelmäßigkeiten und setzen diese als Gestaltungselement ein.


Nutzen Sie unser Know-how

Beziehen Sie unsere Erfahrungen bei der Veredelung bereits in der Layoutphase mit ein und wir sorgen für die größtmögliche Produktionssicherheit. Ohne eine entsprechende Bildbearbeitung im Voraus werden in den seltensten Fällen bei einem Überdruck gute Ergebnisse erzielt. Nach einer aufwändigen Bildbearbeitung empfehlen wir mit einem Andruck sicherzustellen, dass der gewünschte Effekt auch erzielt wurde.


Wir beraten Sie nicht nur gut, sondern auch gerne.

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Unser Team hat in den letzten Jahren viel Erfahrung bei der Veredelung mit DIGITAL METAL® sammeln können. Fordern Sie uns mit Ihren Ideen und wir arbeiten gemeinsam daran, Ihren Flyern, Karten und Broschüren einen metallischen Glanz zu verleihen.